Evangelische Kirchengemeinde Büderich

Diakonie Katastrophenhilfe hilft auf den Philippinen

Berlin, 12. November 2013. Während die Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Taifun Haiyan auf den Philippinnen mühsam anlaufen, mahnt ACT Alliance, das kirchliche Netzwerk für humanitäre Arbeit und Entwicklungshilfe, die globale Bedeutung der Naturkatastrophe nicht zu vergessen. Der Taifun Haiyan sei eine weitere Klimakatastrophe. Der am Montag begonnene Klimagipfel in Warschau müsse dringend Ergebnisse im Klimaschutz bringen und dürfe Länder wie die Philippinen nicht im Stich lassen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied der ACT Alliance. „Die Mitglieder von ACT Alliance  arbeiten auf den Philippinnen Tag und Nacht unter sehr schwierigen Bedingungen, um in den betroffenen Gemeinden humanitäre Hilfe leisten zu können“, so John Nduna, Generalsekretär der ACT Alliance. „Es wäre eine Schande, wenn die Staaten in Warschau den Schmerz und das Leid ignorierten, den der Klimawandel für Millionen Menschen bedeutet.“

Unterdessen bleibt für die langjährige Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe der Zugang zur Schneise der Zerstörung die größte Herausforderung. „Die Helfer kommen nur langsam vorwärts“, berichtet Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Dort, wo unsere Helfer hinkommen, wird jedoch bereits Soforthilfe  geleistet. Wir bringen den Opfern Lebensmittel, Decken, Planen, Kleidung und Hygiene-Sets. Unsere Partner vor Ort haben diese Dinge bereits vorab auf Lager gehabt und können sie trotz der schwierigen Situation nun verteilen.“ Da Flughäfen zerstört und Straßen unpassierbar sind, wird die Hilfe mit kleinen Booten auch über den Wasserweg kommen müssen. Die zerstörten Häfen sind für große Frachtschiffe unzugänglich.

Für erste Hilfsmaßnahmen hat die Diakonie Katastrophenhilfe 50.000 Euro bereitgestellt. Die lokale Partnerorganisation hat langjährige Erfahrung mit Naturkatastrophen. Mit ihr arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe seit Jahren daran, den Katastrophenschutz und die Vorsorge auszubauen, um die Menschen in den besonders bedrohten Gemeinden besser auf solche Katastrophen vorzubereiten. Neben regelmäßigen Evakuierungsübungen und Kursen zu Erster Hilfe und Bergungsaktionen gehört dazu auch die Einrichtung von Frühwarnsystemen, damit sich die Menschen rechtzeitig in Sicherheit bringen können. 128 Gemeinden haben in den letzten Jahren davon profitiert. Wirbelstürme wird es weiter geben. Doch sollte ihre Intensität infolge des Klimawandels weiter so stark zunehmen, wird das zur neuen Gefahr. Daher stützt die Diakonie Katastrophenhilfe den Appell der ACT Alliance.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden unter dem Stichwort „Philippinen“.
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 502, Evangelische Darlehnsgenossenschaft, BLZ 2106 0237
www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00
www.caritas-international.de