Evangelische Kirchengemeinde Büderich

Liebe Gemeindemitglieder,

zum 1. November habe ich die Pfarrstelle in Ihrer Gemeinde übernommen.

Ich freue mich auf Begegnungen, auf vertraute und neue Arbeitsfelder, auf meine neue Gemeinde.

Aus der gemeindlichen Nachbarschaft komme ich zu Ihnen: In den zurückliegenden zehn Jahren war ich Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel. An der Friedenskirche in der Feldmark habe ich mir die Pfarrstelle mit meinem Mann Christoph geteilt und zuhause die Aufgaben in unserer Familie mit drei Kindern. Weil mein Mann die Pfarrstelle an der Friedenskirche nun mit vollem Umfang übernimmt, bleiben wir mit unserer Familie im Pfarrhaus in der Feldmark wohnen. So werde ich oft über die Rheinbrücke nach Büderich und Ginderich unterwegs sein.

In meine Arbeit werden Erfahrungen auch aus anderen Orten einfließen, an denen ich gelebt, gelernt und gearbeitet habe. Die Kinder- und Jugendarbeit meiner Heimatgemeinde in Krefeld hat mich geprägt, wie auch das Studium in Wuppertal, Berlin und Lancaster/ USA. Nicht missen möchte ich Erfahrungen aus meiner Vikariatsgemeinde in Berlin-Reinickendorf und aus der Gemeinde Spellen-Friedrichsfeld, wo ich als Pfarrerin zur Anstellung tätig war (den Kirchturm der Spellener Kirche konnte ich schon vom Büdericher Deich aus entdecken). Einen Erfahrungsschatz anderer Art wird mir durch unsere Kinder geschenkt, die 17, 14 und 11 Jahre alt sind.

Beim Mitarbeitendenfest im Adolph-Clarenbach-Haus im September hat mich beeindruckt, wie viele Menschen sich in der Gemeinde engagieren. Und im Gemeindebrief sehe ich, wie groß die Angebotsvielfalt rund um die Kirche, das Gemeindehaus und das Familienzentrum Regenbogenhaus ist.

Den Schwerpunkt meiner Arbeit bilden die pastoralen Aufgaben: Gestaltung von Gottesdiensten, Konfirmandenarbeit, Seelsorge, Leitung. Gerne arbeite ich mit Gruppen oder auch einzelnen Interessierten zusammen, z.B. bei der Gestaltung von Gottesdiensten und in der Konfirmandenarbeit.

Für eine Aufgabe in unserer Gemeinde möchte ich bereits jetzt besonders werben: Mit den Presbytern und Presbyterinnen habe ich die Hoffnung, dass sich weitere Gemeindemitglieder bereitfinden, im Presbyterium mitzuarbeiten. Im Leitungsgremium der Gemeinde sind derzeit drei Plätze nicht besetzt – die Nachbesetzung wäre ein Gewinn! Im Presbyterium kann man etwas bewegen. Und nicht zuletzt macht es Freude, dort mit anderen zusammenzuarbeiten. Sprechen Sie die anderen Mitglieder des Presbyteriums oder mich gerne an, wenn Sie überlegen, ob dieses Amt für Sie infrage kommen könnte.

Ich komme nun als Pfarrerin mit einem Dienstumfang von 50% in die Gemeinde. Daher werde ich nicht jeden Tag vor Ort sein. Aber ich freue mich darauf, mit Ihnen das Gemeindeleben zu gestalten, über den Glauben ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu feiern – im Vertrauen, dass Gott uns begleitet.

Ihre Susanne Kock