Bibel und Bekenntnis

Bibel

Die Bibel ist Grundlage des christlichen Glaubens. Sie erzählt Gottes Geschichte mit uns Menschen.
Mehr über die Bibel erfahren Sie auf den Seiten der Deutschen Bibelgesellschaft. Eine besondere Bibel in der Ev. Kirchengemeinde Büderich ist die Bibel auf dem Abendmahlstisch. Sie wurde nach der Sanierung der Kirche im Jahr 1999 vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau gestiftet.

 

Bekenntnis

Die Evangelische Kirchengemeinde Büderich, in der der Lutherschüler Adolpus Clarenbach 1524 erstmals evangelisch predigte, hatte zunächst lutherisches Bekenntnis. Seit 1573 organisiert sich der reformierte Klevische Synodalverband. Büderich wird als "intakte reformierte Gemeinde mit heimlichem Hausgottesdienst" beschrieben. (Goeters, 1985, S. 217f). Erst im Jahr 1603 beschließt die klevische Synode, dass künftig "auch die von Büderich zur Synode gerufen werden". (Simons, 1909, S. 619)

Zu den Grundlagen des reformierten Bekenntnis gehört der Heidelberger Katechismus von 1563. Er beschreibt in 129 Fragen und Antworten Grundlagen reformierten Glaubens.

In den letzten Jahren wurde im Presbyterium immer wieder diskutiert, welche Bedeutung das reformierte Bekenntnis für die Gemeinde heute hat.

Von großer Bedeutung sind außer dem Heidelberger Katechismus und den anderen reformatorischen Bekenntnisschriften die altkirchlichen Bekenntnisse und neuere Glaubenszeugnisse, wie die Theologische Erklrung von Barmen aus dem Jahr 1934. In jeder Bekenntnisschrift spiegelt sich das verbindliche Glaubenszeugnis der Kirche wieder.